Der Wissmeilen ist der meistbesuchteste Skitourengipfel im Spitzmeilengebiet.
Kurzinfos
- Startpunkt: Maschgenkamm
- Dauer: ca. 2.5 Stunden
- Höhenmeter: ~720 m
- Schwierigkeit: WS (wenig Schwierig)
Aufgrund der grossen Beliebtheit bieten die Flumserberg Bergbahnen ein eigenes Skitouren-Ticket an. Nach der Fahrt mit dem BergJet zum Maschenkamm folgt die Abfahrt zur Sesselbahn Leist, welche uns an den höchten Punkt des Skigebiets brachte. Anschliessend über die Piste und durchs freie Gelände zur Alp Fursch.
Jetzt montierten wir die Felle für den Aufstieg. Natürlich waren wir an einem solchen Tag nicht alleine, aber das ist man in diesem Gebiet ja eigentlich nie. Anfangs kann die präparierte Piste zur Spitzmeilenhütte verwendet werden: Das spart Kraft und etwas Zeit. Anschliessend geht’s meist auf vorgespurter Route in Richtung des Sattels zwischen Wissmeilen und Spitzmeilen.


Unterwegs lohnt sich immer wieder der Blick zurück zu den Churfirsten und die grosse Ebene Richtung Spitzmeilenhütte.

Noch die letzten Meter zum Gipfel nach Nordwest, dann stehen wir oben und geniessen das herrliche Panorama von den Glarneralpen zu den Bündner Alpen und in den Alpstein.


Da es etwas windig war, verlegten wir die Pause in tiefergelegene und windgeschützte Gebiete. Zurück auf dem Sattel zogen wir die Ski für eine kurze Tragepassage aus, so dass wir einen herrlichen Pulverhang fahren konnten.


Auch in den Mulden der tieferen Regionen fanden wir noch herrlichen Pulverschnee. Man muss sich halt von den anderen Spuren lösen und eine eigene Route finden.
Zurück bei der Alp Fursch kann entweder für CHF 5 das Schneetöff-Taxi genommen werden, oder es folgt ein kurzer Aufstieg bis zum Skilift Plattis. Dann auf der Piste abwärts nach Panüöl, mit der Sesselbahn hoch auf den Maschgenkamm und zurück nach Tannenboden.
Eine abwechslungsreiche Skitour mit einfachem Zugang dank Bergbahnen und gleichzeitig richtig schönen Abschnitten im freien Gelände. Klar, man ist selten allein unterwegs – aber mit ein bisschen Gespür für die Spurwahl findet man trotzdem seinen eigenen Pulver.
Für mich eine perfekte Mischung aus Genuss, Panorama und etwas Abenteuer – ideal für einen entspannten Tourentag ohne allzu grossen Aufwand.